Mein lieber C.,
als Leiterin des Ressorts Primzahlen möchte ich Dich bitten, nicht weiterhin öffentlich zu behaupten, die offizielle Sichtweise unseres Vereins ist die, daß Primzahlen nicht immer zwingend ungerade sein müssen.
Diese Aussage ist völliger Unsinn und widerspricht jeder vorgegebenen Sichtweise auf die Definition einer Primzahl (ohne Beachtung von 0 und 2).
Weiterhin verweise ich darauf, daß bei der letzten Herbstzahlenschau in der Klasse 'Primzahlen zwischen 500 und 1000' der Sieger in seinen Aufzählungen die Zahlen 554, 682 und 924 genannt hatte und nicht disqualifiziert wurde, desweiteren finden sich unter den Aufzählungen der ersten zehn Plazierten insgesamt 23 Nicht-Primzahlen. Das ist umso überraschender, als daß sowohl eine brandneue Aufzählordnung zur Verfügung stand und der Leiterin der Veranstaltung zur Kompensation der Dyskalkulie eine differenzierte Liste der zugelassenen Primzahlen zur Verfügung stand.
Ich möchte Dich bitten, Dich der Angelegenheiten anzunehmen und ordnungsgemäß zu korrigieren.
viele Grüße
B.
Hallo B.
Deine Forderungen sind völlig überzogen und Dein Verhalten inakzeptabel. Der BGB-Vorstand hat auf seiner Sitzung mehrheitlich festgestellt, daß es durchaus üblich ist, daß Primzahlen gerade sind. Die Definition der Primzahl ist lediglich eine grobe Empfehlung und im Laufe der Zeit ist es einfach erforderlich, offen für Neues zu sein.
Deine Kritik an der Herbstzahlenschau ist absolut überflüssig und nichts anderes als pure Fehlersucherei. Wir haben im BGB-Vorstand beschlossen, daß Du ab jetzt nicht mehr für das Ressort Primzahlen zuständig bist. Deine letzte Kritik an unseren Veranstaltungen zeigt ganz klar, daß wir Dir einfach kein Vertrauen mehr entgegenbringen können.
Ich möchte Dich daran erinnern, daß Du Dich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckertest, als Du öffentlich die Entscheidung des BGB-Vorstandes, daß die Erde eine Scheibe sei, im Internet in einschlägigen Foren kritisiert und als unsinnig und realitätsfern bezeichnet hast. Der BGB-Vorstand hat durchaus die Kompetenzen, Entscheidungen über die grundsätzliche Form der Erde zum Wohle unseres Vereins zu treffen.
im Namen des BGB-Vorstandes
C.
1 Kommentar:
Es bliebe nach wie vor zu überlegen, ob es an höchster Stelle wirklich um die Primzahl als solche ging und geht, oder ob hier schlichtweg eine Fehlinterpretation im Sinne von "PRIMär ZAHLreiche Möglichkeiten zur Darstellung des subjektiven Zahlen- und Weltbildes schaffen" als Auslöser für diverse Missverständnisse und Meinungsverschiedenheiten zugrunde liegt.
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