Montag, 27. Juli 2009

Team die 2.

Wenn man schon einmal dabei ist, damit zu beginnen, das Team vorzustellen - in loser Folge - kann man auch sofort weitermachen.

Setzen wir es doch einfach fort, die Neulinge vorzustellen, die in diesem Jahr noch dazu kommen und was diese so machen könnten unter Berücksichtigung ihrer Talente.

Fängt man mit Ren an, ist natürlich die erste Option, ihn an einen Wanderzirkus zu verkaufen. Seine vielfältigen Talente würden es ihm wahrscheinlich dereinst ermöglichen, in den Manegen dieser Welt jenseits irgendwelcher Pudelnummern Weltruhm zu erlangen und letztendlich in Monaco von Prinz Albert oder gar einer seiner mißratenen Schwestern als erster Siberian Husky den goldenen Clown (oder wie das heißt) überreicht zu bekommen.

Für den Schlittenhundesport ist er eigentlich schwer einzuschätzen, seine körperlichen Vorausetzungen sind mit Ausnahme der Körpergrösse sicher hervorragend, seine Bewegungsintelligenz fiel schon im frühen Welpenalter auf, sein Wesen ist dauerfreundlich und das Antizipieren neuer Situationen seine Spezialität.

Für ihn gilt aber das, was auch für seinen Vater gilt. Je nach Aufgabe im Team besteht nicht die Gefahr, ihn zu überfordern, sondern ihn zu unterfordern. Kann man das kompensieren, ist alles möglich.



Rens Halbbruder Stimpy ist ein ganz anderes Kaliber. Schon auf den ersten Blick körperlich sehr präsent, wird sein Aufgabenbereich da sein, wo die schon beschriebene Welle ihren höchsten Punkt hat. Will man dieses Kraftpaket beschreiben, kann man sich vielleicht der Welt des Fußballs bedienen.

Man erinnere sich an den bekannten Nationalspieler Bernd Schneider. In einer Show antwortete er einst auf die Frage, was denn ein Quintett sei, daß dies seines Erachtens ist, wenn man vier Gleiche beim Kartenspiel hat. Aber auf dem Platz, sei es defensiv oder offensiv, erfüllte er immer überdurchschnittlich seine Aufgabe und bündelte seine Talente gezielt.

Nachdem es Stimpy mittlerweile gelungen ist, seine vier Beine und den Rest des Körpers dauerhaft koordiniert zu bewegen, sollte er in der Lage sein, in der Kraftabteilung des Teams neben Gleichgesinnten seine Aufgaben zu erfüllen.

Noch ein Neuzugang ist Riddick, der als Rohdiamant mit allerbesten Aussichten verpflichtet wurde und der eine interessante körperliche Entwicklung durchgemacht hat. An diesem Hund ist alles rund und geschmeidig, auch jede Bewegung kommt ohne Ecken und Kanten aus. Auch wenn er sich immer noch in erkennbar distinguierter Zurückhaltung bedeckt hält, ist allein das, was er durchblicken lässt extrem ungewöhnlich und vielversprechend.
Mit ihm sollte fern jeder Übertreibung oder übersteigerter Erwartung alles möglich sein, und niemand sollte sich täuschen lassen, wenn er immer dreinschaut wie die Kuh, wenn es donnert.





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