Grundsätzlich glauben wir ja an die Theorie des Gespanns in Wellenform, wie es ein bekannter Musher aus Bad Camberg, der zweitbekannteste Bürger der Stadt nach dem NDW-Superstar "Markus", propagiert.
Zweiter Grundgedanke, vor allem unter Beachtung der Prioritäten, die ein Einsatz im Mittelgebirge mit sich bringt, ist der, daß ein Team genau so schnell den Berg hinauf geht wie hinunter im Gegensatz zu den Anhängern der Sichtweise, die sich in dem antiquierten Sinnspruch des LKW-Fahrer-Milieus widerspiegelt, der da lautet :'Rauf wie ein Rumäne, runter wie ein Däne'.
Fangen wir doch einfach mal an mit der Wheelsection, nach der Wellenvorgabe dementsprechend mittelgroße Hunde, die kräftig und fest zusammengestellt sind bei gut ausbalancierter Beweglichkeit. Erster Anwärter und einer derer, die ihren Startplatz bereits sicher haben, ist unser Iggy, der demnächst schon vier Jahre alt wird.

Sein bisheriger Partner auf dieser Position war bisher das Amunchen, der die gleichen Eigenschaften wie sein Onkel Iggy mitbringt, diese jedoch in etwas anderer Gewichtung. Da aber beide jederzeit die nötige Kopfhärte mit in die Waagschale werfen können, gibt es zur Zeit eigentlich keinerlei Grund, an diesen Beiden zu zweifeln.

Es ist immer schön, für jede Position einen Ersatzmann zu haben, der im Ernstfall eine exponierte Position ausfüllen kann und ansonsten eben ein guter Teamdog wird. Aus dem Nachwuchskader der Yearlings bietet sich da in erster Linie Rubomir an, der natürlich seine Eignung erst noch unter Beweis stellen muß, nur sind eben die körperlichen und vor allem geistigen Anlagen Anlass für realistische Hoffnungen in dieser Richtung.

Es ist einfach ein gutes Gefühl, die Auswahl zu haben, völlig zwanglos Teamgröße und -zusammenstellung nach Gutdünken und Beobachtungen zu definieren. Die beliebte Klamaukzeitschrift MAD schrieb dereinst 'Wer den Wal hat, hat die Qual', und ich weiß nicht, weshalb mir das gerade einfällt, denn es ist niemals eine Qual, die Wahl zu haben.
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