I join these words for four people,
Some others may overhear them,
O world, I am sorry for you,
You do not know these four people
Es ist nicht so, daß beklagt wird, daß womöglich nur vier Leute diesen Blog lesen - mitnichten. Es ist nur wieder soweit, daß wie jedes Jahr einmal Pound-Wochen sind, eine Zeit, die nicht nach dem Kalender ausgerichtet ist sondern eher an dem Bedürfnis nach schwer verständlicher Kost aus kryptischer Hand. Dann sucht man sich die betreffenden Schwarten aus dem Regal und erfreut sich an diesen Worten, die nicht von dieser Welt scheinen.
Die Frage, die mir momentan im Kopfe unhergeistert ist die, ob es womöglich eine Frühform von Neurose ist, eine große Anzahl von Vierbeinern zu halten, nur um ihrer Selbst Willen und natürlich weil sie Herz und Seele erfreuen. Neurose ist vielleicht zu abgehoben psychoanalytisch, damit wollen wir gar nicht erst anfangen. Eher sollte so etwas diskutiert werden mit der erfreulich tiefsinnigen Einfachheit eines Dean Martin, der in dem völlig unterschätzten Klassiker 'Patient mit Dachschaden' eine Situation mit den Worten 'da kämpfen die Leukozyten mit den Neurosen' beschreibt.
Geht man nicht analytisch an die Sache, sondern eher gesellschaftswissenschaftlich, stellt sich die Frage, ob das Halten einer großen Anzahl von Hunden nicht doch eher dekadent sei, ist es doch nicht essentiell für das Überleben an sich......aber wo ist der Stellenwert einer solchen Sache als Notwendigkeit eines Lebensinhalts fernab von jedweder Vorgabe durch eine modernistische Umwelt?
Am Anfang einer solchen Handlung steht immer ein Antrieb, der wiederum aus etwas geboren sein muss - der sogenannten Idee. Sehr gut umschrieben ist ein solcher Ablauf in dem Film 'The Magnificent Seven', in welchem Steve McQueen in einer Szene die Geschichte eines Mannes zum Besten gibt, der nackt in einen Kaktus sprang. Die von den verständlicherweise irritierten Zuhörern eingeforderte Begründung für ein solches Verhalten war ebenso entwaffnend wie selbsterklärend : 'Er hat es für eine gute Idee gehalten'!
Also völlig unabhängig vom Umfeld und einer dominierenden öffentlichen Meinung wurde einfach aus einem Antrieb heraus gehandelt - einer Idee, die aus persönlichen Gutdünken für angemessen befunden wurde. Der in der heutigen Zeit oftmals vorhandene innere Zwang zur Rechtfertigung des eigenen Handelns wurde beispielhaft behandelt in dem Meisterwerk 'Die Sieben Säulen der Weisheit' von T.E. Lawrence, in welchem eine reale Figur namens Auda sich selbst und sein Tun jederzeit der Welt gegenüber durch die Worte 'Weil es mir so gefällt' erklärt.
Also zusammengefasst nichts weiter als das Umsetzen einer guten Idee und die eigene Zufriedenheit mit dem Handeln als ausreichende Rechtfertigung unter Beachtung elementarer Regeln des Zusammenlebens.
Durch ein solch Handeln wird man aber sein mögliches Umfeld nachhaltig reduzieren, werden launige Stimmen sicher einwerfen. Vielleicht ist das der Preis, aber da Quantität und Qualität sehr oft umgekehrt proportionale Halbgeschwister sind, erscheint dieser angemessen -da aber Pound-Wochen sind, lasse ich den Meister selbst antworten:
I am homesick after mine own kind
Oh I know that there are folk about me, friendly faces,
But I am homesick after mine own kind.
........
For I am homesick after mine own kind
And ordinary people touch me not.
And I am homesick
after mine own kind that know, and feel
And have some breath for beauty and the arts
Samstag, 11. Juli 2009
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